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Neue Mitarbeitende für Tshepanang

Nov 4, 2020 in Tshepanang

Neue Mitarbeitende für Tshepanang

Bokamoso Chipeta ist ein neuer Peer Educator bei Tshepanang. Der 20. Tshepanang Workshop ist Ende Oktober mit 38 Teilnehmenden zuende gegangen. Erstmals seit drei Jahren gab es sechs Neue, die daran teilgenommen haben. Dank neuer Spenden für dieses Projekt ist es möglich, dass nächstes Jahr diese sechs Neuen als Peer educators anfangen. In diesen zwanzig Jahren hat sich das Curriculum von Tshepanang mehrmals verändert, angepasst an die neue gesellschaftliche Lage und die Veränderung, dass die meisten Peer Educators jüngere Schülerinnen und Schüler unterrichten.Eigentlich hätten wir dieses besondere Jubiläum feiern müssen, aber das ist wegen COVID 19 nun nicht möglich. In diesem Blog werde ich Euch/Ihnen eine der Neuen vorstellen, mit der ich ein Interview gemacht habe. CH: Danke , dass du dich bereit erklärt hast, etwas über dich, dein Leben und deine Teilnahme an diesem Workshop zu erzählen. Wo wohnst du, mit wem bist du aufgewachsen und wie hat sich deine schulische Laufbahn entwickelt?BC: Ich bin Bokamoso Chipeta und wohne in Signal Hill, einem Stadtteil von Mahikeng zusammen mit meinen beiden Geschwistern und meinen Eltern. Nach dem Matric wollte ich Lehrerin werden, ich wurde aber bei der Uni abgelehnt. Daraufhin habe ich ein Studium als Network Ingenieur in Johannesburg gemacht und abgeschlossen. Seit zwei Jahren suche ich Arbeit und finde nichts. CH: Was hast du ausser der Arbeitssuche in den beiden letzten Jahren gemacht?BC: Es war schwer für mich, nichts tun zu können. Da ich immer noch Lehrerin werden wollte, bin ich an meine alte Schule gegangen und habe dort freiwillig mitgearbeitet. Das hat mir grosse Freude gemacht. CH:Wie bist du zu dem Tshepanang-Workshop gekommen?BC: Ann Mosing, eine der Peer Educators, kennt meinen Vater und hat mich eingeladen. CH: Wie ist es dir mit den anderen Tshepanang-Mitgliedern ergangen?BC: Ich habe mich sehr wohl und angenommen gefühlt.Die andern haben mir viel geholfen, mit den Vorführstunden klarzukommen. Das hat mein Selbstvertrauen sehr gestärkt. CH: Wenn du auf das kommende Jahr schaust, welche Gedanken, Erwartungen und Ängste kommen dann hoch?BC: Ich bin so froh, dass ich endlich etwas zu tun bekomme, dass ich morgens aufstehen werde mit dem Gefühl, endlich etwas Sinnvolles zu machen. Es wird sicher nicht nur einfach werden, besonders wenn ich an die Disziplin in den Schulklassen denke. Aber ich habe noch etwas Zeit, mich darauf vorzubereiten und werde auch nicht allein dastehen. Es ist gut, mit einem zweiten Peer educator zusammen den Unterricht zu halten. Ausserdem vertraue ich darauf, dass Gott mir helfen wird. CH: Danke, Bokamoso, für das Interview, ich wünsche dir einen guten Anfang und Gottes Segen auf diesem Weg. Christel Lorato...

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Frühlingsgrüße aus Südafrika

Sep 21, 2020 in Tshepanang

Frühlingsgrüße aus Südafrika

Zwar ist noch keine Schwalbe am Himmel zu sehen, wohl aber Mauersegler und es ist richtig warm , fast schon heiss. Aber noch genießen wir es, nicht mehr frieren zu müssen nach dem so langen Winter. Der sogenannte lockdown hat auch dazu beigetragen, dass wir die Kälte mehr gespürt haben. Wir sind inzwischen auf dem sogenannten „lockdown Stufe 2, das macht vieles leichter. Was hat sich in Tsibogang getan? AlleTshepanang Mitglieder , die sich in den ersten Wochen mit COVID 19 angesteckt hatten, sind wieder gesund geworden. Darüber sind wir sehr dankbar. Insgesamt sagt die Statisktik, dass 90% aller COVID 19 Angesteckten wieder gesund werden. Die letzten Jahrgänge der Schulen , die noch zu Hause bleiben mussten, sind inzwischen auch wieder in den Schulen. Allerdings ist der Unterricht massiv gestört durch alle erforderlichen Abstandsregeln. Da in den meisten Klassen bis zu 50 Kindern sind, gehen die Kinder nur an bestimmten Tagen zu Schule bzw. wechseln sich wochenweise ab. Wir sind froh, dass alle unsere After School Programme wieder angefangen haben. Allerdings halten wir uns auch da streng an die Abstandregeln, alle Kinder /HelferINNEN tragen Masken. Das viele Hin und Her der Regierung in bezug auf die Schulkinder hat viele verunsichert, was dazu führte, dass eine Anzahl von Kindern gar mehr zur Schule kommen. Die Eltern warten ab bis zum nächsten Jahr. Für die Kinder in unseren After School programs ist ein wichtiger Grund für ihre Anwesenheit, dass sie Essen bekommen. In den Monaten von März bis Juli war für viele Familien der Hunger ein großes Problem. Seit dem 24. August, an dem alle Schüler und Schülerinnen wieder zur Schule gekommen sind, gibt es auch wieder eine Mahlzeit in der Schulen. Das hilft den Familien, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Wir sind froh, dass wir durch Sonderspenden Essenpakete verteilen konnten. Wir hatten uns in diesem Jahr vorgenommen, gezielt den Kindern zu helfen, die Schwierigkeiten mit Lesen und Schreiben haben. Das müssen wir nun auf das nächste Jahr verschieben, da die Kinder jetzt viel nachzuholen haben und sie mit Massen von Hausaufgaben eingedeckt werden. In unserern Kindergärten sind seit Anfang Juli wieder Kinder, allerdings viel weniger, weil bei ihnen die Eltern Sorge vor Ansteckung haben. Die Erzieherinnen können nun endlich jedem einzelnen Kind die Zuwendung geben, die es braucht. Wir sehen nach den zwei Monaten schon einen großen Fortschritt.Die Kinder tragen keine Masken, wohl aber die Erzieherinnen. Anfangs war das irritierend für die Kinder, aber inzwischen haben sie sich daran gewöhnt. In Godisang haben wir seit zwei Wochen ein autistisches Mädchen, die schon 7 Jahre alt ist. Sie wartet auf einen Platz in einer Sonderschule. Die Mutter hatte Gutes über unseren Kindergarten gehört und fragte, ob wie sie aufnehmen können. Ich habe mich gefreut, dass die Erzieherinnen diese schwierige Aufgabe anpacken wollen. So sind wir jetzt in der Situation, Lernende zu sein: Das Mädchen spricht nicht, versteht aber einiges. Sie gibt manchmal geräuschvoll Laute von sich, die die andern Kindern irritieren. Wir versuchen schrittweise, ihr das Montessori-Material vorzustellen. Bisher hat sie es vorgezogen, anders damit umzugehen, als wir es ihr gezeigt haben. Aber es gibt Fortschritte in bezug auf die Kommunikation. Sie hat verstanden, dass vor dem Essen gebetet wird. Statt die Arme zu verschränken – wie die andern Kinder – hebt sie die Arme hoch. Das Amen kann sie schon....

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Wie wir in Tsibogang auf die COVID-19-Pandemie reagieren

Jun 26, 2020 in Tlamelang

Wie wir in Tsibogang auf die COVID-19-Pandemie reagieren

Vor der COVID-19-Pandemie gab es in Südafrika 14 Millionen Haushalte, in denen es zu wenig zu essen gab. Diese Zahl hat sich durch den Lock-down auf 28 Millionen verdoppelt! Besonders die vielen, die sich durch Gelegenheitsarbeiten im informellen Sektor über Wasser hielten, waren durch die Restriktionen hart betroffen. Sie werden nur langsam zu ihren Aktivitäten zurückkehren können, wenn die Lock-down-Regeln weiter gelockert werden. Die Essensknappheit betrifft natürlich auch die neun Regionen, in denen unsere Home Care Givers und Child Care Workers leben. So fingen wir im April an, Geld für Essenspakete bei verschiedenen südafrikanischen und deutschen Organisationen zu beantragen. Am schnellsten reagierte das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (DIFAEM), das 4000 Euro Soforthilfe bewilligte. Wir baten unsere Home Care Givers in ihren Dörfern/Stadtteilen jeweils die 20 bedürftigsten Familien ausfindig zu machen. Sie zogen dazu von Haus zu Haus und unterrichteten über die Symptome von COVID 19 und wie man sich vor der Infektion schützen soll. Ab 20. 05. konnten wir dann mit der Verteilung der Essenspakete beginnen, die vor allem Maismehl und Backmehl sowie Öl, Bohnen, Dosenfisch, Erdnussbutter und Suppen enthielten. Von einem Paket kann eine vierköpfige Familie etwa einen Monat lang leben. Die Freude und Erleichterung bei den Empfängern waren groß. Insgesamt wurden 180 Essenspakete ausgegeben. Am 23.05. beschloss der Förderkreis bei seiner virtuellen Jahreshauptversammlung eine Soforthilfe von 9000 Euro für Essenspakete, so dass wir diese Aktion in diesem und dem kommenden Monat wiederholen können. Am 01.06.20 sollten in Südafrika die Schulen wieder geöffnet werden. Das wurde dann auf Druck der Lehrer-Gewerkschaften um eine Woche auf den 08.06.2020 verschoben, da etliche Schulen noch nicht die notwendigsten Bedingungen für eine Öffnung wie etwa das Vorhandensein von Wasser, erfüllt hatten. Aber am 08.06. waren die meisten Schulen dann doch genügend vorbereitet und die Schüler der Klassenstufen 7 und 12 durften wieder zu Schule gehen. Auch unsere 46 Peer Educators kehrten zu ihren Schulen zurück. Ich war besorgt, dass die Schuldirektoren wegen des vielen ausgefallenen Unterrichts sagen würden, sie könnten ihnen keine Stunden für ihre Lektionen über Werte und HIV-Prävention zur Verfügung stellen. So bat ich sie zu erkunden, ob ich einige Stunden über COVID-19 entwickeln solle, die sie dann den Schülern präsentieren könnten. Denn es ist eine Auflage des Erziehungsministeriums , dass alle Schüler fortlaufend über COVID-19 unterrichtet werden sollen. Die meisten Schuldirektoren begrüßten meinen Vorschlag und so haben wir in der ersten Juni-Woche für jede der drei Regionen (Mahikeng, Itsoseng und Lehuruthse) einen eintägigen Workshop abgehalten, bei dem ich den Peer Educators vier Stunden über COVID 19 präsentierte. Wir hatten nicht alle Peer Educators auf einmal zusammengerufen, um den Sicherheitsabstand von 1,5 m in unserer Halle zu gewährleisten. Vielen von ihnen fiel es schwer, den ganzen Tag ihre Maske zu tragen, aber ansonsten waren sie engagiert dabei. Mittlerweile haben die Peer Eduators an 24 Schulen begonnen, die COVID-19-Stunden in der siebten Klasse zu unterrichten. In den meisten Schulen mussten die Klassen in zwei oder drei Untereinheiten geteilt werden, da viele Klassen hier an die 50 Schüler haben und nun aber in jedem Klassenzimmer ein Abstand von 1,5 m zwischen den Schülern eingehalten werden muss. Inzwischen sind bereits in einer Schule in Itsoseng und in einer Schule im Dorf Mosweu COVID-19-Fälle aufgetreten und die Schulen wurden vorübergehend wieder geschlossen. Auch unsere Peer Educators müssen nun in Selbstisolation zu Hause bleiben...

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Tsibogang in Zeiten von Corona

Jun 6, 2020 in Amogelang

Tsibogang in Zeiten von Corona

„Eigentlich weiß ich schon viel über Tsibogang und die Arbeit mit den Kindern dort. Aber es ist bestimmt gut, einmal selbst mitzuerleben, wie die Gruppen sich dort treffen und die Kinder miteinander umgehen.“ So ungefähr war meine Erwartung, als ich Mitte März in Südafrika ankam. Wie recht ich damit hatte und dennoch meilenweit daneben lag, wurde mir dann innerhalb der nächsten Tage klar. In Deutschland auf einem nahezu leeren Flughafen gestartet, gab es bei der Landung in Johannesburg zwar zweimal eine Fieberkontrolle – ansonsten schien das Thema Corona hier aber noch relativ weit weg zu sein. Zusammen mit Thomas Schmidt aus der Communität Heidelberg habe ich die Communität in Mafikeng besucht und mich darauf gefreut, endlich einmal all die Dinge direkt zu erleben, von denen ich vorher gehört und gelesen hatte. Unerwartet für mich war, welche Schwierigkeiten sich ganz praktisch stellen: Schlechte Straßenverhältnisse verlangen einem Fahrer (und auch einer Fahrerin) volle Konzentration ab, um nicht in einem Schlagloch zu landen – und nicht immer lässt es sich ganz verhindern. Bauliche Mängel an Gebäuden wollen behoben werden, was gerade bei gemieteten Räumlichkeiten nicht ohne Zuständigkeitsprobleme abgeht. Aber all das verblasste sofort in den buchstäblich strahlenden Augen der Kinder! In der Selbsthilfe-Gruppe Amogelang treffen sich Kinder, die von HIV direkt oder indirekt betroffen sind. Mit welcher Fröhlichkeit und Ausgelassenheit hier der geschützte Raum genutzt wurde, hat mich schier umgehauen. Die Kombination aus stimmgewaltigem Gesang (ja, da waren auch ein paar individuelle Töne dabei), unbekümmertem Spiel, aufmerksamen Zuhören bei neuen Corona-Regeln und der gegenseitigen geistlichen Stärkung („Jesus liebt die Kinder, sie sollen zu ihm kommen – wir sind gemeint“) war absolut beeindruckend. Der Waschzuber, in dem sich zuvor alle die Hände waschen sollten, wurde ausgeschüttet und durch einen Messbecher als Wasserquelle ersetzt. Das war gar nicht demonstrativ geplant, aber es war ein beeindruckendes Bild, wie hier sofort altes Verhalten durch Neues ersetzt wurde. Dass 30 Minuten Händewaschen nicht ganz die korrekte Lösung für die neuen Hygieneregeln darstellt, konnte im Afterschool-Program geklärt werden. Einfache Missverständnisse, die aber auch geklärt werden müssen. Die Wertschätzung, die den Kindern hier entgegengebracht wird, ist aber leider nicht für alle eine selbstverständliche Erfahrung – allzuoft müssen sie in der Schule Anderes erleben. Und ohne dass ich so ganz genau beschreiben könnte, woran es liegt, habe ich doch das Gefühl, dass man den Kindern abspürt, dass das hier nicht nur verlängerter Schulunterricht ist, sondern ganz wesentlich zur Charakterbildung beiträgt. Hier sind sie mit Begeisterung bei der Sache. Die Schließung der Schulen und Kindergärten und damit die allgemeine Krisenlage kam dann doch nur kurz nach mir an und hatte weniger Begegnungen als geplant ermöglicht – die waren aber nachhaltig eindrücklich für mich. Vielen Dank! Ich gehöre zur Geschwisterschaft Koinonia und kenne die Communitätsgeschwister in Südafrika seit über 30 Jahren. Ich habe jetzt nicht einfach nur eine bessere Kenntnis der Arbeit von dem, was Christel und Wolfgang Hermann da leisten, erhalten (was meine Erwartung und Hoffnung war). Ich habe in Tsibogang einen neuen, unerwarteten aber verheißungsvollen Eindruck davon bekommen, wie Menschen die Liebe und Wertschätzung, die sie in Christus erfahren haben, weitergeben. Seit zwei Jahren bin ich beruflich IT-Fachmann und habe schnell einen organisatorisch-technischen Blick auf die Dinge. Danke, daß ich hier erleben durfte, wie stärkend lebendiges Miteinander ist und daß das wichtiger und prägender als technische Schwierigkeiten ist. Lauritz...

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Praktikumsbericht von Lea

Mrz 19, 2020 in Godisang

Praktikumsbericht von Lea

Hallo! Mein Name ist Lea Müller. Ich bin 18 Jahre alt und ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und mich dann entschlossen, ein Praktikum in Südafrika zu machen, um meinen Horizont zu erweitern und zudem soll mir dieses Praktikum in meiner Entscheidung helfe, wie meine weitere Zukunft aussehen soll. Mein Praktikum dauert 3 Monate und die Hälfte meiner Zeit ist jetzt schon um. Die Zeit verging unglaublich schnell. Ich habe auch schon viele nette und aufgeschlossene Menschen kennenlernen dürfen, und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Reise machen kann. Bei meinem Praktikum helfe ich vormittags in dem Montessori Kindergarten in Rebaone und nachmittags in dem Afterschool Program mit, indem ich den Kindern bei ihren Hausaufgaben helfe. Die Arbeit mit den Kindern macht mir unheimlich viel Spaß und ich bin auch immer wieder erstaunt darüber, was die Kinder in dem jeweiligen Alter alles schon können. Ich hatte mich vor meiner Zeit in Südafrika noch nicht wirklich mit Montessori beschäftigt, aber durch die Zeit im Kindergarten merke ich, wie wichtig es ist und wie es den Kindern in ihrer Entwicklung und Selbständigkeit weiterhilft. Die Kinder werden dadurch gut auf die Schule vorbereitet. Zudem fordert man dadurch auch die Persönlichkeit, indem man ihnen die Chance gibt, selbständig Entscheidungen zu treffen und diese auch akzeptiert werden. Es fasziniert mich immer wieder, wie konzentriert und leise die Kinder an ihren Sachen arbeiten und sich nicht stören lassen. Auch wie schnell die Kinder lernen und dieses dann auch sofort umsetzen, erstaunt mich jedes Mal. Doch in der Afterschool läuft es leider nicht ganz so gut. Es ist ziemlich erschreckend, wie viele von den Kindern nicht richtig lesen, schreiben und rechnen können. Zu wissen, dass über die Hälfte der Kinder ihren Schulabschluss nicht machen werden, ist einfach nur traurig. Ihnen wird noch nicht mal die Chance gegeben, etwas aus ihrem Leben zu machen und ihren Träumen nachzugehen, da sie das grundlegende und eigentlich einfach Werkzeug dafür nicht in der Schule lernen. Viele der Kinder sind auch eingeschüchtert und streiten es oft ab, dass sie Hausaufgaben haben, aus Angst etwas falsch zu machen oder es nicht zu wissen. Sie sollten keine Angst davor haben, Neues zu lernen, sie sollten eigentlich Freude daran haben. Seit knapp 2 Wochen wurde das „Literacy Program“ in den Afterschools eingeführt, was schon ein sehr großer und bedeutender Schritt für die Entwicklung der Kinder ist, und ich hoffe sehr, dass sie dadurch lesen und schreiben lernen können und vor allem auch wieder ihr Selbstbewusstsein bekommen. Ich habe schon viele Eindrücke von diesem wunderschönen Land und von den lieben Menschen gesammelt und vieles gelernt. Ich freue mich jetzt sehr auf die weitere Zeit hier und bin gespannt, was ich alles noch lernen darf und wie sich mein Leben nach dieser Zeit verändert...

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Ein Blick zurück auf 2019

Dez 31, 2019 in Tshepanang

Ein Blick zurück auf 2019

Liebe Freundinnen und Freunde von Tsibogang, bei uns ist es nach einer Woche Regen nun endlich grün geworden, nachdem wir wochenlang jeden Tag sehnsüchtig nach Wolken Ausschau gehalten und einer unbeschreiblichen Hitze gelitten haben. Wir hatten nachts 23° C, tagsüber bis zu 40° C im Schatten. Die meisten Aktivitäten des Jahres sind abgeschlossen. Zur Zeit findet in einem Einkehrzentrum fuer Jugendlichen in der Nähe von Pretoria eine Freizeit für unserer Selbsthilfe-Gruppe der Kinder statt. Wolfgang Hermann ist zusammen mit vier Mitarbeiter*innen am Montag dorthin gefahren. Bis gestern sind sie buchstäblich mit Regen üeberschüttet worden. Wir sind dankbar, dass wir gut durch dieses Jahr gekommen sind dank eurer/Ihrer Spenden. Am 1. Dezember hatten wir unsere Jahresabschlussfeier, die mit dem World AIDS Day zusammenfiel. Wir gedachten all derer, die mit HIV/AIDS leben, die daran gestorben sind bzw. die Folgen dieser Krankheit tragen. Unsere Organisation ist seit 17 Jahren damit beschäftigt, Menschen zu begleiten, die von HIV/AIDS betroffen sind. Seit 2004 sind in Südafrika antiretrovirale Medikamente zugänglich. In den letzten drei Jahren hat sich viel verändert und verbessert bei der Ausgabe und Dosierung dieser Medikamente: So reicht es für die meisten, einmal am Tag eine Tablette zu nehmen, die drei Wirkstoffe enthält. In unserer Organisation haben wir Mitglieder, die seit 15 Jahren gut mit ihrer Krankheit leben, die auf sich achten und ein normales Leben führen. Wie jedes Jahr erzählte am 1. Dezember jemand, der mit HIV lebt, wie das geht und welche Herausfordrungen sich stellen. Diesmal war es Esther, die seit 15 Jahren weiß, dass sie HIV-positiv ist und schon lange die Medikamente nimmt. Viren sind bei ihr dank der Medikamente nicht mehr nachweisbar. Sie hat geheiratet und dankte allen in Tsibogang, die ihr geholfen haben, diese Krankheit anzunehmen. Kinder führten verschiedene Theaterstücke auf. Die Kinder gehören zu den in diesem Jahr neu etablierten After School Centers in New Bethel sowie zu unserer Selbsthilfe-Gruppe fuer Kinder mit HIV „A Re Tshamekeng Bana“. Die Theaterstücke nahmen diskriminierenden Verhaltensweisen gegen Menschen, die mit HIV leben, sowie die Gewalt gegen Frauen und Kinder in unserer Gesellschaft aufs Korn.  Mit einer Slide-Show ließen wir die Ereignisse dieses Jahres noch einmal an uns vorüberziehen. Wolfgang Hermann gab einen Überblick, wo wir in Südafrika hinsichtlich der 90- 90-90-Strategie stehen. 90-90-90 bezieht sich auf die Ziele, die die WHO im Hinblick auf HIV erreichen will. 90 % von denen, die mit HIV leben, wissen, dass sie infiziert sind. Das erste Ziel der 90-90-90 Strategie ist in Südafrika also erreicht. Schlechter sieht es bei dem zweiten Ziel aus: Nur 68 % all derer, die wissen, dass sie mit HIV leben, haben mit der Einnahme der virushemmenden Medikamente (Antiretroviral Treatment,ART) begonnen – also deutlich weniger als die angestrebten 90 %. Besonders Männer weichen diesem entscheidenden Schritt aus und gefährden so ihr eigenes Leben und das Leben anderer. Auch bei dem dritten Ziel erreicht Südafrika die anvisierten 90 % nicht: So ist nur bei 54% aller, die mit HIV leben, das Virus unter die Nachweisgrenze abgesunken, was durch die sehr regelmäßige Einnahme der virushemmenden Medikamente erreicht wird. So sind wir also von dem Erreichen des dreifachen 90%-Ziels, das für 2020 anvisiert war, in Südafrika noch relativ weit entfernt, und es bleibt auch für Tsibogang da im nächsten Jahr viel zu tun. Die Hauptrede hielt am 1. Dezember Thandiwe Kabi vom Aurum...

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Was gibt es Neues?

Okt 20, 2019 in Tshepanang

Was gibt es Neues?

Nach einer längeren Pause ist es Zeit für ein Schlaglicht aus Tsibogang: Der Winter ist vorbei, und die Schulen haben das letzte Quartal des Schuljahres begonnen. Wir fragen uns: Wo ist das Jahr geblieben? Die Kinder der 9 Programme für Hausaufgaben-Hilfe bereiten sich auf ihre Abschlussprüfungen vor. In der Woche, in der die Frühlingsferien begannen, schrieben alle, die mindestens zehn Jahre alt waren, einen HIV-Test. Mehr als 70 Prozent haben ihn bestanden: Das ist das beste Ergebnis bisher! Neulich erzählte mir eine unserer Helferinnen in einem After-School-Programm, dass ein Mädchen nach einer der HIV-Stunden zu ihr gekommen sei und darum gebeten habe, nicht mehr an den HIV Stunden teilnehmen zu müssen. Als sie sie fragte, warum, sagte das Mädchen: „Meine Mutter ist HIV-positiv und es geht ihr nicht gut. Ich habe Angst, dass sie bald sterben könnte. “ Die Freiwillige konnte dem Mädchen erklären, was sie tun kann, ihre Mutter zu unterstützen bei der regelmäßigen Einnahme der lebenserhaltenden Medikamenten. In unseren beiden Kindergärten schreiben die Kinder gerne ihre Namen. Wir haben einen großen Fortschritt bei der Verwendung des Montessori-Materials festgestellt. Unsere Kleinkinder sind nicht mehr aufzuhalten, das Material zu testen. Ausgießen von Wasser, Ausdrücken von Wasser aus einem Schwamm, Gießen von Wasser mit einen Trichter, mit diesen Materialien arbeiten sie liebsten. Es ist so interessant, sie zu beobachten, wenn sie die älteren Kinder kopieren. Die Tshepanang-Gruppe hatte ihren jährlich stattfindenden Workshop in der Nähe von Zeerust, wo sich die 48 Teilnehmer auf das kommende Jahr vorbereiteten. Unterrichtseinheiten über die Vorteile eines frühen HIV Tests, über Vergebung und Gnade sowie über andere Werte wurden einer gründlichen Revision unterzogen. Vor zwanzig Jahren haben wir begonnen, diese Workshops zur Charakter-Bildung junger Menschen durchzuführen. Haben diese zwanzig Jahre irgendeinen nennenswerten Einfluss gehabt auf die Teilnehmenden? Wir beten und hoffen, dass es auch in Zukunft Auswirkungen haben wird. Der Höhepunkt des Workshops war die Feier eines Tshepanang-Mitglieds (Kelebogile Modise), die einen Abschluss an der UNISA gemacht hat und sich nun für einen Bachelor einschreiben möchte. Das sind wirklich gute Neuigkeiten und motivierend, dass sich alle Kämpfe ausgezahlt haben. 20 Tlamelang-Mitglieder hatten kürzlich einen Stillen Tag mit dem Thema: „Welcher Art von Lauf ist mir aufgetragen, was hilft mir weiterzulaufen?“ (Hebräer 12,1-3) Wir verbrachten den Tag in einem schönen Retreatzentrum in Zeerust, wo die Stille uns half, uns Gott neu anzuvertrauen und uns auf unseren Weg mit ihm zu konzentrieren. Christel Lorato...

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Home Based Care Workshop

Jul 6, 2019 in Tlamelang

Home Based Care Workshop

Der diesjährige Workshop wurde Ende Juni in einem schönen und einladenden Zentrum abgehalten, das den Namen Thaga Moso hat und in der Nähe der Stadt Zeerust gelegen ist. Es war ein fünftägiger Workshop, zu dem Tlamelang-Mitglieder aus verschiedenen Regionalgruppen zusammenkamen, um sich über die Herausforderungen auszutauschen, denen sie begegnen, wenn sie sich um ihre Patienten und die gefährdeten Kinder mit Liebe und Fürsorge kümmern. Dies war der erste Workshop vom Tlamelang, in dem das Konzept des gegenseitigen Unterrichtens eingeführt wurde. Damit sollte das Wissen und die Lehrfähigkeit der Home Care Givers verbessert werden, wenn sie sich in den After School Zenten um die vernachlässigten Kinder kümmern. Gegenseitiges Unterrichten bedeutete, dass acht Teams gebildet wurden. Zu jedem Team gehörten drei bis vier Teilnehmer. Diese Teams präsentierten sich dann gegenseitig bestimmte Lektionen, wobei darauf geachtet wurde, dass jeder Teilnehmer einen Teil der Stunde übernahm. Jeder Tag begann mit gemeinsamem Singen und einem Austausch über Bibeltexte. Danach folgte dann das gegenseitige Unterrichten der Stunden über HIV-Prävention in Gruppen. Nach der Stunde gaben die Mentoren und die zuhörende Gruppe der unterrichtenden Gruppe Feedback, wie ihre Stunde ankam, was gut war und was noch verbessert werden könnte. Es gab viel Spaß und Gelächter bei diesen Präsentationen und dieses System hat zu einer hervorragenden Beteiligung aller Home Care Giver und der Mentoren geführt. Es gab Stunden über Tuberkulose, HIV und AIDS, Unterstützung bei der regelmäßigen Medikamenteneinnahme, Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom),Rechte von Kindern und Umgang mit Krisen und traumatischen Erfahrungen. Bei der letztgenannten Einheit gaben die Teilnehmer einander Anteil, wie sie mit schweren und schmerzhaften Erfahrungen umgehen konnten, die leicht einen zerstörerischen Einfluss auf ihr Leben hätten nehmen können. Die Teilnehmer waren selbst für die Vorbereitung von Frühstück, Tee, Mittag- und Abendessen zuständig. Jede(r) war mal and der Reihe. Das war besonders morgens, wo es noch sehr kalt war, eine Herausforderung, aber es stärkte den Zusammenhalt der Gruppe und führte zu gegenseitiger Wertschätzung. So war dieser Workshop insgesamt sehr fruchtbar und öffnete manchem die Augen. Auch diejenigen, die zum ersten Mal teilnahmen, merkten, dass ihre Teilnahme wichtig war, und sie verstanden besser, was für uns als Gruppe wichtig ist. Es ist so wichtig für uns, dass wir bereit sind, jeden Tag etwas Neues zu lernen, um dann das, was wir gelernt haben, draußen in der Welt an diejenigen weiterzugeben, für die es schwer ist, diese Informationen zu bekommen. Kelebogile...

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Ein hoffnungsvoller Tag

Jun 2, 2019 in Amogelang, Godisang, Tlamelang, Tshepanang

Ein hoffnungsvoller Tag

Am 25.05. 2019 wurde in Pretoria Cyril Ramaphosa für eine neue Amtsperiode von fünf Jahren als Präsident von Südafrika vereidigt. An seine neue Regierung knüpft sich bei vielen die Hoffnung, dass es nun ein weniger korruptes und effizienteres Kabinett geben wird, das die Wirtschaft des Landes wieder in Gang bringt und die hohe Arbeitslosigkeit vor allem unter der Jugend reduziert. An diesem hoffnungsvollen Tag fand auch die Jahreshauptversammlung von Tsibogang Christian Action Group im St. Joseph’s Retreat Center in Mahikeng statt, zu der 85 Mitglieder zusammenkamen. Die drei Aktionsgruppen trugen ihre Reports vom vergangenen Finanzjahr vor, das bei uns im Einklang mit dem der Regierung von 1. April bis 31.März geht und stellten ihren Jahresplan für das neue Finanzjahr vor. Der neu gewählten Chairperson von Tshepanang, Tebogo Kgori, berichtete, dass im letzten Jahr 48 Peer Educators an 29 Schulen die altersspezifischen Tshepanang-Curricula unterrichten konnten und dabei 5946 Schüler erreichten. Seit Januar 2019 unterrichten nun 45 Peer Educators an 26 Schulen, wobei die meisten die neuen Lektionen unterrichten, die sie beim Workshop im Oktober letzten Jahres kennenlernten. Sie erreichen insgesamt 5098 Schüler. Der langjährige Chairperson von Tlamelang, Stephen Modisane, berichtete, dass im letzten Jahr 35 Home Care Givers in acht Regionen insgesamt 363 chronisch kranke Patienten durch Hausbesuche begleiteten. Es wurden 83 Veranstaltungen gegen Stigma und Diskriminierung von Menschen, die mit HIV leben oder an Tuberkulose erkrankt sind, in Stadtteilen von Mahikeng und in Dörfern unseres Distrikts abgehalten. Insgesamt haben 2844 Menschen an diesen Veranstaltungen teilgenommen. In unseren beiden Kindergärten wurden insgesamt 84 Waisenkinder und vernachlässigte Kinder nach den Montessori-Prinzipien erzogen und in unseren After-School-Zentren erhielten insgesamt 493 Waisenkinder und vernachlässigte Kinder Hausaufgabenhilfe, Nachhilfeunterricht und eine Vielzahl von Life Skill Lessons sowie eine warme Mahlzeit pro Tag. Die langjährige Chair Lady vom Amogelang, Itsholeng Loving, berichtete, dass im letzten Jahr neben der Weiterführung der Amogelang (d.h. Nehmt an!) Selbsthilfegruppe für Menschen, die mit HIV leben, in unserem Zentrum und der Selbsthilfegruppe für Kinder, die mit HIV leben (A Re Tshamekeng Bana mit 40 Mitgliedern) zwei neue Selbsthilfegruppen für Menschen, die mit HIV leben, etabliert werden konnten: Kgolagano (d.h. Zusammenhalt) in Mahikeng und Amazing Women in Welbedacht. Außerdem wurden drei sogenannte Soul Buddy Groups für Kinder gegründete, in denen Kinder für Themen, die mit HIV zu tun haben, sensibilisiert werden. Bei seiner Erklärung des Finanzreports hob Dr. Wolfgang Hermann hervor, das die Ausgaben um mehr als 750,000 Rand (46.875 Euro) höher lagen als die Einnahmen und unsere Rücklagen dementsprechend zusammengeschmolzen sind. Das hing damit zusammen, dass wir im letzten Finanzjahr drei unserer größten Geberorganisationen (South African Catholic Bishop’s Conference, Soul City und Else Kroener Fresenius Stiftung) verloren haben, weil sie ihrerseits ihre größten Geldgeber verloren. Das Budget, das von der Jahreshauptversammlung für das neue Finanzjahr beschlossen wurde, ist mit 3.5 Millionen Rand (218.750 Euro) niedriger als in den Vorjahren. Außer den Veranstaltungen gegen Stigma und Diskriminierung und den Hausbesuchen bei Waisenkindern versuchen wir unsere Projekte im Wesentlichen weiterzuführen. Wir hoffen, das After School Projekt weiter auszubauen, wenn es gelingt, dafür Spenden von der Bingo Umweltstiftung und anderen Spendern zu erhalten. Wolfgang...

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Was tut sich in Tsibogang?

Apr 5, 2019 in Amogelang, Tshepanang

Was tut sich in Tsibogang?

Seit Januar tun wir uns schwer weiterzumachen: Es ist sehr schwierig, eine NGO mit über 120 Mitgliedern zu führen, die von ihren Aufwandsentschädigungen abhängig sind – und das in einer Zeit, in der der Benzinpreis von Monat zu Monat steigt, der Strom und die Lebensmittel immer mehr kosten. Unser Finanzteam hatte zusammen mit dem Koordinator schlaflose Nächte. Im März bekamen wir die schlechte Nachricht, dass Soul City, eine Partner-NGO, die viele unserer Initiativen unterstützte und durch die wir sogar Selbtshilfegruppen in weit entfernten Dörfern ausbauen konnten, dass der Globale Fonds seine Unterstützung zurückzieht. Das hat selbst für uns viele Konsequenzen. Trotzdem ist die Arbeit des Jahres gut angelaufen. In unseren beiden Kindergärten haben wir 80 Kinder, viele Kleinkinder, die unser Können herausfordern. Laut Maria Montessori ist der beste Tag der Tag, an dem Kinder alleine arbeiten und sie nicht einmal auf ihre Erzieherinnen aufmerksam werden, so als wären sie nicht da. Ich sah einen Jungen, der mit den gelben Zylindern arbeitete. Er war so fasziniert, dass er sieben Mal mit ihnen einen Turm baute. Die Geräuschkulisse und die Ablenkung der anderen um ihn herum hinderten ihn nicht daran, weiterzumachen. Bis zum Freitag waren alle damit beschäftigt, den neuen Kindern zu helfen, sich einzuleben. Am 15.3. begannen die Ferien nach dem ersten Quartal an den öffentlichen Schulen einschließlich unserer Kindergärten (und Hausaufgabenprogramme) . Im Januar nach den großen Sommerferien konnten wir vier neue Hausaufgaben-Zentren eröffnen. Rund 300 Kinder der 2. Klasse bis zur 7. Klasse besuchen dieses Programm regelmäßig von Montag bis Donnerstag. Mitte Februar und in der zweiten Märzwoche schrieben alle Kinder der 2.-7. Klasse einen Mathe-Test und einen HIV-Test. Wir haben diese Tests eingeführt, um herauszufinden, wo die Kinder Hilfe brauchen und wo Interventionen erforderlich sind. Es war ziemlich schockierend, die Ergebnisse zu sehen. Von der 1. bis 5. Klasse liegen die größten Probleme bei den grundlegenden Lese- und Schreibkennntnissen und im Rechnen, so dass sie die Fragen, die in den Tests gestellt werden, nicht lesen und verstehen können. Gegen Ende des Schuljahres wird ein weiterer Test geschrieben, um zu sehen, ob es Verbesserungen gibt. Das Peer-Education-Programm hat im Januar mit 48 Peer Educators, die an 27 verschiedenen Schulen unterrichten, angefangen. Obwohl ihre Aufwandsentschädigung aufgrund unserer Finanzen reduziert wurde, unterrichten sie mehr als 5000 Kinder. Wir sind dankbar für alle Spenden, die ihr/Sie für unser Projekt zur Verfügung gestellt haben und danken euch/Uhnen im Namen unserer Mitglieder sowie der Kinder und Patienten, die wir betreuen. Möge Gott euch /Sie segnen! Christel...

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